Figuren

„Alte Generäle“ 
Idol 
„Drei ältere Herren“ 


„Drei Herren diskutieren“
Die Figuren entstanden aus den so genannten „Idolen“. „Idole“ werden die ersten, von Menschen aus Ton hergestellten Figürchen genannt; noch ohne ausformulierten Kopf oder Gliedmaßen (und sie sind älter als gebrannte Gefäße). Die Glasidole sind eine Reminiszenz an diese Zeit und damit an die Ursprünglichkeit künstlerisch sich abgrenzender Tätigkeit des Menschen.
Die daraus entstandenen Figuren sind eine technische und philosophische Weiterentwicklung:
a) technisch:
Die Idole sind reine Ofenarbeiten, ihre „Nachfolger“ eine Kombination aus Lampen- und Hüttentechnik.
b) philosophisch:
Die Figuren stellen im Vergleich zu den Idolen konkrete Personen, Situationen, Sagengestalten o. ä. dar. Kennzeichnend für alle ist ihre „Unperfektheit“, d. h. sie entsprechen keinem heutigen jugendkultigen Schönheitsideal, sondern sie sind alt, skurril, komisch, niedergeschlagen…, kurz Leute mit Geschichte oder besser: Geschichten (Auszeichnungen, Erinnerungen und Anhaltspunkte sind als Dekor eingearbeitet dekorierte Personen hochdekorierte Persönlichkeiten).
Gefäße

Becher „Zeichen“ 
Sushi-Schale 
Becher „Insekten“ 
Kumme „LL“ 




Die Gefäße sind entweder konkrete geometrische Grundformen oder vom Glasfluss sich selber herleitend (Heißes Glas hat eine ganz besondere innewohnende Art zu fließen, sich zu bewegen, abzukühlen…, die nur minimal in Richtung Gefäßgestaltung beeinflusst wird, z.B.: ein Boden zum Stehen).
Die Dekore darauf sind ausschließlich im heißen Zustand aufgebracht und haben eine oberste Prämisse: entsprechend der Dreidimensionalität von Gefäßen müssen sie ringsum, d. h. an jeder Stelle, spannend sein.
Andere Projekte

2,50 m x 1,35 m
…entstehen meist in Zusammenarbeit mit anderen Leuten und dienen der eigenen Horizonterweiterung. Dies betrifft sowohl interdisziplinäres als auch technisch differenziertes Arbeiten (Gießen, Sandstrahlen, etc.).

